Electric Moon – Lunatics

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Einmal ins All und wieder zurück

Lunatics

Electric Moon

Wo sich andere Bands erst in Trance spielen, befinden wir uns mit Lunatics von Beginn an in einer anderen Welt. Schenkt man der Platte die notwendige Aufmerksamkeit, wird man mit Klängen belohnt, die Bilder von Planeten, Sternen, Licht und Farben in unseren Köpfen entstehen lassen. Alles, was man sich von einer guten Space/Psychedelic/Kraut-Rock-Scheibe eben erhofft.

Songs wie Brain Eaters oder Lunatic mutieren zu abgefahrenen Jams und erinnern zeitweise sogar an Genregröße Earthless, die Meister des Orgasmus-Space-Rocks. So braucht zum Beispiel auch Moon Love ganze 10 Minuten, bis Tempo und Intensivität deutlich zunehmen. Der 23-Minüter funktioniert aber gerade deshalb. Wer abschalten kann und sich dem Song hingibt, wird mit den hinausgezögerten Höhepunkten belohnt. Und wie man weiß, sind das letzt endlich die besten! Gesang gibt es selten. Nur Hotel Hell wird von gleich zwei Stimmen (Mann und Frau) unterlegt. Das eher monotone Stücke verwandelt sich mit dem Sprechgesang in ein hypnotisierenden Acidtrip. So reiht sich ein weiteres, einzigartiges Stück in die Electric Moon Bibliothek ein.

Eine tolle CD zum runterkommen. Aber Vorsicht! Nur wegen dem eher ruhigen Charakter, sollte man nicht den Fehler machen und Lunatics nur „nebenher“ hören. Um die oft langen Stücke, mit all ihren versteckten Details und Höhepunkten wertschätzen zu können, muss man ihr Zeit schenken. Die CD-Version enthält 72 Minuten psychedelic pur, made in Germany! Zulegen!

1. Gefährliche Planetengirls
2. Lunatic
3. Brain Eater
4. Hotel Hell
5. Moon Love

Laufzeit: 72 Minuten

Anspieltipps: Gefährliche Planetengirls, Brain Eaters, Lunatic

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8.0

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