UGH! – Waste

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ughughughughughugh…UGH!

Waste

UGH!

Die Münchner, die seit ihrem Debüt Metaustrat von 2000, nur noch ein weiteres Album produziert haben, zeigen auch bei Waste, wie wunderbar schön man Gitarre und Bass verzerren kann. Ein Solo hier, ein Solo da, so funktioniert reinster Stoner.
Das Album schlängelt sich, wie eine Klapperschlange durch den Wüstensand, durch die ersten Lieder ohne großartig zu begeistern, aber der Kopf bewegt sich bei den einfach gehaltenen Melodien automatisch zum brummenden Bass und zur schmetternden Drum. Und dann plötzlich der Song Heat, ein Song wie ein feuchter Traum. Ein Colour Haze-eskes Intro und die perfekt dazu passende Stimme bekommen von der Hammond Orgel den letzten Schliff verpasst. Ein grandioser, nicht zu schneller Song, der so genau richtig ist. Danach geht’s auch wieder richtig ab und es wird mal melodiöser und mal psychedelischer, kein Song gleicht dem anderen.
UGH! haben einen großen Luxus: Sie sind eine Band die sich niemals neu erfinden muss, man merkt dass die einzelnen Musiker gut zusammenpassen und einfach Spaß am musizieren haben.So klingt kein Song gleich und doch ähneln sich alle ihre Alben, denn ihren Stil haben UGH! seit Metaustrat behalten. Stoner Rock vom aller Feinsten und in seiner reinsten und einfachsten Form. So trifft der Albumtitel auch in keinster Weise zu, dieses Album ist vieles, aber sicherlich kein Abfall (Waste).

1. Trunk
2. Mine
3. Tar
4. Heat
5. Ira
6. Starve
7. Down
8. Kite
9. One Second
10. Ash
11. Manhole

Laufzeit: ca. 50 min.

Anspieltipps: Heat, Ira

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