Up In Smoke III – Berichte aus Jena, Hamburg, Dresden und München

Die Up in Smoke Road Tour ist wieder unterwegs, bereits zum dritten mal in diesem Jahr! Mit dabei waren Lonely Kamel, Samsara Blues Experiment, The Machine und My Sleeping Karma. Die Headlinerposition wurde während der Tour immer durchgewechselt, ein nettes Zeichen der Gleichberechtigung der Bands! Diesmal machten sich Flo und ich auf die Socken, um euch die Eindrücke des Jenaer und Münchener Konzerts nahezubringen. Auch unser Mastermind Tim war in Hamburg am Start und konnte ein paar nette Interviews abgreifen… viel Spaß!

Kevin

Jena 30.10.2011 – Flo

Jena und der Rosenkeller, für alle Thüringer Freunde der Wüstenmusik ist diese Location definitv ein Mekka. Wer allerdings schon einmal dort war, der weiß, dass frühes Erscheinen in der doch recht kleinen Rose belohnt wird.

Pünktlich um halb 8 stand ich nun vor den Pforten dieser akustisch genialen Location, die mir schon des öfteren taube Ohren verschafft hat. Direkt zu Beginn gibt es das eine Trostbier für den Fahrer und danach geht es Backstage zu den Jungs von My Sleeping Karma, mit denen ich mich allerdings etwas verquatsche, wodurch ich Samsara Blues Experiment mit Ausnahme des letzten Songs komplett verpasse.

Dafür bin ich bei The Machine überpünktlich. Erste Auffälligkeit ist auf jeden Fall das Shirt des Bassisten Hans – ich zitiere „Your mother sounds like Kyuss“ – mehr braucht man denke ich nicht sagen. Der Auftritt toppte dies allerdings noch um ein vielfaches. Ein toller Mix aus neuen und alten Songs, aus ausgedehnten Solos und purer Riffgewalt, ja, da oben konnte nur die Maschine stehen und spätestens als der Jam No. Phi durch die Boxen knallt, ist einfach nur pures Abgehen angesagt. Klasse Auftritt!

Nach kurzer Umbauphase stand dann auch schon My Sleeping Karma gut gelaunt auf der Bühne. Also Augen zu, Armhaare ausfahren angesagt. Es ist immer wieder ein Orgasmus für die Ohren und die Seele. Erstaunlich wie die sonst so ruhigen Songs auf der Bühne teilweise zu Monstern werden, ohne dabei auch nur im Ansatz ihren ruhigen und sinnlichen Charme von der CD zu verlieren. Neben „Klassikern“ wie Ahimsa gab es auch zwei neue Songs zu belauschen, die mehr als nur Vorfreude auf das neue Album machen. Und dann wäre da noch eine Sache, die einfach alles perfekt macht. Man sieht den Jungs da oben in einfach jeder Sekunde an, wie sehr sie ihre eigene Musik genießen und vorallem wie viel Spaß sie dabei haben. Matte und Seppi grinsen quasi um die Wette, grooven über die Bühne und sind bei jedem tosendem Applaus einfach mehr als gerührt – das springt einfach auch auf die Zuschauer über, so oft viele auch die Augen schließen und einfach genießen. Aber etwas war irgendwie anders… Die Pixel… sie waren an diesem Abend einfach eckiger als sonst (Insider).

Den Abschluss machten dann noch die von mir verehrten Lonely Kamel. Die Osloer Quereinsteiger rockten mal wieder vom feinsten und zeigten neben den alten bekannten wie Don’t Piss On The Lizzard und dem Mitgröhlsong Damn Your Hot vorallem auch einiges von ihrem neuen Silberling „Dust Devil“, welcher nach dem Auftritt natürlich sofort gekauft werden musste. Allerdings muss man sagen, dass My Sleeping Karma mit ihrem Auftritt die Latte zu hoch gelegt haben um dies noch zu toppen, daher war der Auftritt zwar wie immer sehr cool, aber auch anhand der leerer werdenden Halle merkte man, dass der heimliche Headliner schon gespielt hat.
Nach dem Konzert durfte ich mit den Jungs noch ein ausführliches und sehr lustiges Interview führen.

All in all war es ein großartiger Abend mit 4 Bands die unterschiedlicher nicht sein können und doch so perfekt zusammen harmonieren. Kritik kann es diesmal nur am Rosenkeller geben. Es war nicht das erste mal, dass es mir darin zu warm, zu eng und zu stickig wurde. Meiner Meinung nach war die Location diesmal zu klein gewählt, was die Bands ebenfalls registrierten. Hier wünsche ich mir nur vom Rosenkeller selber, dass mal nicht aufs Geld geschaut wird, und dafür 30-40 Mannen weniger hinein kommen, dass lässt einen so wunderschönen Abend dann auch perfekt machen. Mein Dank geht vorallem an die Jungs von MSK für tolle Gespräche und verdammt gutes Backstage Entertainmant!

Hamburg 03.11.2011 – Tim

Mein Kommilitone Martin und ich hatten die Chance noch vor Beginn des eigentlichen Konzertes zwei Interviews zu führen. My Sleeping Karma und The Machine haben uns herzlich im gemeinsamen Tourbus aufgenommen, um ausführlich unsere Fragen zu beantworten. Das Ergebnis könnt ihr in den zwei YouTube-Videos auf unserem neuen Channel bestaunen. Viel Spaß damit und nochmal ein großes Dankeschön an die zwei Bands.

Die „Pflicht“ schon vorzeitig erledigt, kann nun also der Rest des Abends in vollem Umfang genossen werden. Quasi direkt vom Interview auf die Bühne beginnen heute The Machine die Reise. Die starten mit First Unique Prime vom aktuellen Album Drie gleich mit einem meiner absoluten Lieblingssongs. Das lange Intro belohnt mit einem tollen Klimax und Gitarrenkunst. Was David da abzieht beeindruckt mich immer wieder aufs Neue. Auch sonst hat sich nicht viel geändert. Hans (Bass) trägt immer noch den Schlabberlook, Davy (Drums) gibt den ausufernden Jam den nötigen Rahmen und The Machine rocken verdammt nochmal wie gewohnt. Einige Songs scheinen lose Jams zu sein, sind aber laut David teilweise komplett strukturiert. Egal, das Feeling zählt. Auch neue Songs gibt es zu hören. Diese fallen deutlich kürzer aus und sind tighter. The Machine wollen sich nämlich nicht ständig wiederholen. Gut so. Man darf gespannt auf das neue Album sein!

Im Anschluss brechen die Norweger Lonely Kamel den Psychedelic-Rahmen mit ihrem groovenden Blues Rock. Die Songs sind alle gut geschriebene und fette Rock-Bomben, bei denen es einem schwer fällt ruhig zu bleiben. Sänger Thomas ist von Bier auf Tee umgestiegen. An manchen kratzt die Tour dann doch. Aber wer weiß Party zu machen, den weiß auch nichts desto trotz eine super Show rauszuhauen. Das machen Lonely Kamel auch. Der Sound war vielleicht nicht ganz optimal, aber der ganze Rest stimmt dafür. Cool!

So richtige Headliner gibt es ja nicht bei dieser Ausgabe der Up In Smoke Tour. Dennoch ist My Sleeping Karma ganz oben und etwas dicker auf dem tollen Tourplakat. Warum das so sein darf? Weil My Sleeping Karma schon lange ganz vorne mit dabei sind! Mit ihrem eigenen Sound und Tourerfahrung wissen die nämlich ganz genau, was die Meute will. Psychedelic Rock. Das ganze gibt es mit Karmatouch. Die vier sind nämlich sichtlich glücklich auf der Bühne zu stehen. Das Lächeln von der Bühne springt sofort über auf die Zuhörer. Oft mit geschlossenen Augen werden die Töne aufgesogen. Dabei spielen die einzelnen Instrumente nicht die primäre Rolle, sondern vielmehr das tolle Zusammenspiel. Das bekommen wir in Form von zwei neuen Songs und den Klassikern geboten. Einfach schön zu hören und immer wieder ein wahrer Genuss.

Den Abschluss in Hamburg machen Samsara Blues Experiment. In den letzten zwei Jahren habe ich glaube keine Band so oft gesehen. Trotzdem freue ich mich jedesmal wieder! Die langen Songs werden nie langweilig und live geht es immer noch nur Berg auf. Richard, Chris, Hans und Thomas sind vier super Typen, die ihre Energien voll auf die Bühne zaubern können. Dabei werden Geister in einem wach, die sonst tief in einem schlummern. Etwas zu leise kam mir das in den hinteren Reihen vor, aber dagegen kann man im fast vollen Molotow selbst was dagegen unternehmen. Weiter nach vorn! Ich bekomme leider nur noch die Hälfte mit, da ich die letzte Bahn bekommen muss. Samsara: Bis bald! Mit einem breiten Grinsen geht es ab nach Hause.

Insgesamt eine geniale Zusammenstellung für eine Tour. Jede Band ist für sich einzigartig und definitiv hörenswert, aber als Packet natürlich ein Traum. Was mich (und laut Berichten auch andere) etwas gestört hat ist, dass vier Bands etwas zu viel des Guten ist. So muss pünktlich begonnen werden und hinten raus überzogen. Das verspricht zwar einen langen Abend, aber so zwingen Verkehrsmittel, oder andere Abhängigkeiten zum möglichen Verpassen von Bands. Das ist mehr als schade. Ansonsten freue ich mich auf die nächste Ausgabe. Vielen Dank an Matte, My Sleeping Karma, The Machine und an meinen Kameramann Martin!

München 10.11.2011 – Kevin

Samsara Blues Experiment

Es war ca. 8 Uhr als ich die Leute von SBE vorm Feierwerk getroffen hatte, nach einem kurzen Hallo wurden die Pforten auch schon geöffnet und ab gings in die heiligen Hallen. Standardmäßig erstmal zum Bierstand, humane Preise lassen mich das erste kühle Augustiner geniessen. Dann gings auch schon los, SBE enterten die Bühne. Die Halle war noch ziemlich leer, auch bei den ersten Tönen fand sich kaum jemand vor der Bühne ein, schade! Aber es dauerte nicht lange bis sich die Leute vor die Bühne drängten, kein Wunder bei dem überragenden neuen Album und den Livequalitäten der Band. Klassiker wie Double Freedom fehlten genauso wenig wie neuere Songs, wie zum Beispiel das überragende Into The Black. Die Tourmüdigkeit war kaum zu spüren, obwohl es eines der letzten Konzerte der Up in Smoke Tour 3 war. Grandios wie immer wurde das Publikum an die Songs gefesselt und bis zum Ende nicht mehr losgelassen. Ganz großes Kino, wie ich es mittlerweile von SBE gewohnt bin… die Jungs habens einfach drauf!

Lonely Kamel

Als zweite Band durften die Osloer Senkrechtstarter ran. Sichtlich erfreut über unser unerwartetes Treffen wurden erstmal ein paar Worte gewechselt, bis ich merkte das ich die Jungs gerade vom spielen abhalte… naja, also kleinlaut wieder ins Publikum und geniessen. Auch wenn es erst das zweite mal war, dass ich sie live sehen durfte, für mich sind sie eine der besten Live-Bands zur Zeit. Die Energie, Tightness und Verspieltheit, die sie an den Tag legen, sind beeindruckend. Das Zusammenspiel der vier Norweger sowieso. Nach dem Opener Damn You’re Hot waren alle schon so elektrisiert, das Lonely Kamel leichtes Spiel hatten. Ein gelungener Mix von Songs der drei bisherigen Alben tat sein übriges. Der Song Evil Man vom neuen Album Dust Devil hat ein riesiges Hitpotential und auch so schlagen alle Songs voll ein. Top Band… gut gelauntes Publikum… ein verdammt guter Auftritt!

My Sleeping Karma

Dadurch war die Meute schon gut aufgeheizt, als My Sleeping Karma anfingen, ihre Soundlandschaften zu erzeugen. Zwar ohne eindrucksvolle Lichtshow, aber die Musik sprach für sich. Matte (Bass) und Seppi (Gitarre) spielten sich gegenseitig in einen Rausch, der auch das Publikum in ihren Bann zog. Die treibenden Drums und die psychedelischen Soundgebilde vom Keyboard brachten einen in Tranceähnliche Zustände. Die besten Songs von allen drei Alben wurden gespielt und gebührend abgefeiert. Für mein erstes mal My Sleeping Karma hätte ich mir zwar gerne etwas Lightshow gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben. Auf jeden Fall war es ein guter Gig, der mich überzeugt hat sie gerne nochmal sehen zu wollen.

The Machine

Traditionell bekomm ich beim Up in Smoke immer recht wenig von der letzten Band des Abends mit, auch diesmal hab ich mich wieder etwas mit diversen Leuten verquatscht und hab deshalb nicht alles von den Holländern gesehen. Aber was ich gehört habe war eindrucksvoll! Oder besser gesagt: Druckvoll. Ein herrlicher Sound blies mitr da um die Ohren. Querverweise zu Kyuss und Colour Haze sind wie so oft nicht auszuschliessen. Leider habe ich von ihnen auch noch nichts groß auf Platte gehört, weswegen ich einfach mal ganz stark hoffe, dass sie nächstes Jahr wieder in Deutschland sind. Ich würde den Jungs nur zu gern eine zweite Chance geben!

So…alles in allem hat auch die dritte Auflage der Up in Smoke Roadtour nicht zu viel versprochen. In München war jedenfalls alles perfekt, bis auf das blaue Bühnenlicht, das recht nervig geblendet hat („Was ist das?“ – „Blaues Licht!“ – „Und was macht es?“ – „Es leuchtet blau!!!“). Jedenfalls gilt mein Dank besonders Matte für die nette Einladung, Peggy für die wie immer schönen Bilder und den gut aufgelegten Bands. Ich freu mich schon auf die vierte Ausgabe!

Dresden 12.11.2011 – Friedo

Die dritte Runde also für die Stoner-Space-Tour „Up in Smoke“. Die ersten beiden Teile glänzten ja schon mit Colour Haze, Rotor, Atomic Bitchwax und anderen Granatenbands. Und auch diesmal verspricht das Line-Up die volle Breitseite. Diesmal an Bord:
Lonely Camel aus Oslo, Samsara Blues Experiment aus Berlin, The Machine aus Rotterdam und My Sleeping Karma aus Aschaffenburg. Und für den hier zelebrierten Tourabschluss in Dresden gibt’s noch Grandloom aus Cottbus oben drauf. Na dann mal los!

Denke ich. Leider muss ich aber vorher noch schnell was spachteln. Aber was heißt schnell? Die gewählte Burger-Bude zeigt sich für ein Schnell-Restaurant erschreckend langsam. Nachdem ich dann doch noch was kriege und in Rekordzeit verdrücke, radel ich zügig in die Groove. Und es kam, wie es kommen musste – Lonely Camel verpasst! Scheiße… Aber das ein Konzi in der Groove schon gegen 20:00 Uhr beginnt, ist auch ein absolutes Novum. Ich hoffe mal, dass kommt nicht wieder vor.

Schwamm drüber, erstmal ein Flens-Bier und ein kleines Schwätzchen mit den Nasen von Grandloom. Dann gibt’s auch schon Samsara. Wie gewohnt geht’s gut zur Sache und ich muss mich aufwändig bis zur Bühnenkante kämpfen, denn die Bude ist brechend voll. Die Band gibt ordentlich Saft und auch dass Sänger Christians Stimme bissl angeknackst ist, fällt kaum ins Gewicht. Der Gig ist sogar noch besser als beim letzten Mal, vor allem weil man mal nicht ganz so ausufernd die Effektpedale eiern lässt. Sauberer Start für mich und ich hoffe, Bassist Richard ist wieder wohlauf, der ging ja ab, als gäb’s kein Morgen.

Nach einer Behandlung mit Inhalaten kommen dann überraschenderweise schon My Sleeping Karma. Naja, da spielt der Headliner eben heute mal in der Mitte. Die lassen auch nichts anbrennen, ihr Instrumental-Space-Sound kommt gewohnt amtlich von der Bühne. Und auch das amüsante Stage-Acting von Bass und Klampfe ist sehenswert, das hat schon was von zwei Raubtieren im Käfig. Oder wahlweise vom Breakdance-Battle in der Fußgängerzone ;). MSK spielen dann auch ein gut langes Set und die Crowd ist mehr als begeistert. Besonders auch die etwas schnelleren Passagen werden jubelnd in Empfang genommen. Zwischendurch lässt Basser Matte auch ein paar nette Zwischenansagen vom Stapel, was den sympathischen Eindruck aus dem letzten Stonerrock.eu-Interview mehr als bestätigt. Ich persönlich finde zwar, das MSK manchmal noch eine Spur mehr Härte haben könnten, aber dass das ne richtig geile Band ist, daran gibt’s keinen Zweifel. Und wer so ’nen Drummer hat und dazu noch einen Loose-Gitarrengurt (oder hatte ich Matschaugen?) Aber eine Frage bleibt: Wo zur Hölle saß Sound-Weaver Norman? Also, da war er, zumindest hat man ihn gehört und und auch hinterher gesehen :).

Wer heute Durst hat, muss bisschen Geduld mitbringen, denn die Massen haben auch welchen und scheinen die Bar regelrecht zu belagern. Ich erstehe ein passendes Heineken, passend für die holländischen Jongens von The Machine. Und auf die bin ich besonders gespannt. Vom Stoned-from-the-underground 2010 noch in guter Erinnerung, waren sie dann bei der ersten Up-in-smoke-tour etwas gehandicappt. Zumindest in Dresden war Drummer Davy krank und so beschränkte sich der Auftritt auf Jams mit dem kurzfristig ausgeliehenen Sungrazer-Drummer. Heute also der real deal.

Tja, und für mich als angegrauten Silberrücken ist es schon fast unglaublich, was diese Halbwüchsigen hinlegen. Tighte Parts wechseln sich mit ruhigen Jams ab, es gibt wenig Gesang, dafür VIEL Gitarren-Gegniedel und Gegroove. Wenn man die Augen schließt, könnte man sich problemlos eine zugepluggte Acid-Band in den 60s vorstellen. Aber wenn man die Augen wieder öffnet, sieht man ein paar Jugendliche, die mit diesen Klamotten auch auffem Abiball was von Liquido covern könnten. Vielleicht müsste sich Basser Hans dann zwar mal die Jogginghose aus- und ein paar Schuhe anziehen, aber… Ein schönes Set, auch wenn es mancherorts noch etwas zu sehr nach Kyuss und Konsorten klingt. Egal, diese Kerle sind auf nem goldrichtigen Weg. Ich hoffe, die bleiben am Ball, die Skills für was richtig großes haben sie. Nett sindse auch, siehe hier. Aber sowas von.

Zum Abschluss kommen dann noch die Kotbusser Grandloom. Zum Einstieg gibt’s zwar erstmal Bass-Amp-Probleme. Tom (Gitarre) und Rischi (Drums) könnens aber auch alleine und jammen, bis die Bassmühle wieder startklar ist. Zu dritt geht’s dann so richtig los und Grandloom rotzen den Laden weg. Fetter Sound, fieses Gegrinse und Hampel-Action auf der Bühne – besser kann man den Abend nicht beenden. Denk‘ ich mir und trolle ich mich noch vor Konzert-Ende, völlig hacke von Musik und…

Die Rauchtour endete jedenfalls furios vernebelt in Dresden. Mein finales Fazit:
Up in Smoke – Ich hoffe, da kommt noch mehr aus der Richtung.